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Dendrologische Abteilung




Lage und Fläche

Die Dendrologische Abteilung (das Dendrarium) liegt am südlichen Ende des Botanischen Gartens, auf einem Anhang, der nach Westen gerichtet ist und einen Durchschnittswinkel von 7-8 Grad hat. Die Fläche dieser Abteilung ist von 17,9 Ha.

Beschreibung

Die Baum- und Strauch-Sammlungen wurden nach Geschlecht und nach den ökologischen Erfordernissen von Pflanzen eingeteilt, mit dem Ziel, das lokale stationäre Potenzial zu nutzen. Bei der Einrichtung der Abteilung wurde ein gemischter Stil mit Schwerpunkt Landschaftsgestaltung eingesetzt. Beim Kontakt mit der Stadt ist die Abteilung durch einen viereckigen Vorhang bestehend aus Bäumen, vor allem einheimischer rustikaler Art und mit reicher Baumkrone geschützt. Das Dendrarium hat eine irgendwie viereckige Form und hat eine symetrische Achse, die nach Norden und nach Süden zeigt, und die eine Grenze zwischen den Unterabteilungen Gymnospermen und Angiospermaen bildet. Die etwas engeren Fussgängeralleen überkreuzen sich hier und dort mit der Symetrieachse und stellen eine Verbindung zu all den Abteilunspunkten, einschließlich zu den Viereckigen her

Die Plantagen, die eine vorwiegend verbessernde Rolle spielen, stellen 33% der Fläche dar und enthalten Ölweiden (Eleagnus angustifolia), Silber-Pappel oder Weiß-Pappel (Populus alba), Feld-Ahorn (Acer campestre), gewöhnlicher Bastardindigo / Scheinindigo / Bleibusch (Amorpha fruticosa), tatarische Heckenkirsche (Lonicera Tataren) und gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus).

Die Plantagen, die eine vorwiegend bodenfixierende Rolle spielen, nehmen 2% von der ganzen Abteilungsfläche ein, liegen zum Teil auf offensichtlich gleitendem und rutschendem Boden und enthalten auch Arten, deren Wurzelsystem tief ist: Stieleiche (Quercus robur), echte Walnuss (Juglans regia) und Schwarznuss (Juglans nigra).

Die Plantagen, die als Schmuckelemente wichtig sind, nehmen 9% der Gesamtfläche ein und werden durch Gruppen von Nadelbäumen vertreten: Pinus strobus (die Weymouths-Kiefer), Picea pungens 'Argentea' (die Stech-Fichte), Thuja occidentalis 'Fastigiata' (der Abendländische Lebensbaum), Juniperus virginiana (Virginischer Wacholder), Juniperus communis 'Hibernica' (der Gemeine Wacholder), Juniperus horizontalis (Blauer Teppich-Wacholder), Pinus nigra var. nigra (Die Schwarzkiefer) etc.

Der Rest der Fläche wird von denjenigen Pflanzensammlungen eingenommen, die nach Geschlecht und nach den ökologischen Anforderungen der Pflanzen gebildet werden. In der Nähe der Eingangs, der sich in der Straße Munteni befindet, gibt es Sammlungen von Weiden (Salix alba, Salix babylonica, Salix fragilis etc.), Pappeln (Populus nigra, Populus alba, Populus tremula etc.), Sommertamarisken (Tamarix ramosissima) und Sanddorn (Hippophae rhamnoides), dann kommen die Fliederarten (Syringa amurensis, Syringa villosa Zottiger Flieder etc.).

Weiter geht es mit einem kleinen Platz, von dem aus man auf die Alleen gehen kann, die von folgenden Bäumen umgeben sind: Hartriegel und Hornsträucher (Cornus hemsleyi, Cornus torreyi, Cornus carlesi etc.), Berg-Ahorne (Acer pseudoplatanus 'Purpureum', Acer pseudoplatanus 'Cuculatum', Acer majalis etc.), Eichen (Quercus robur, Quercus rubra, Quercus cerris etc.), Berberitzen-Sammlung (Berberis sibirica, Berberis thunbergii, Berberis julianae etc.), Buchen-Sammlung (Carpinus betulus und Carpinus orientalis), Baumhasel-Sammlung (Corylus colurna, Corylus avellana und Corylus maxima).

In der nördlichen Hälfte der Abteilung gibt es noch Ebereschen-Sammlungen (Sorbus aucuparia, Sorbus torminalis, Sorbus domestica f. pyriformis etc.), Zwergmispel-Sammlungen (Cotoneaster horizontalis, Cotoneaster microphyllus etc.), und die Esche-Sammlungen (Fraxinus ornus, Fraxinus excelsior, Fraxinus pallisiae etc.). Die Gymnospermaen-Sammlung umfasst Arten und Spezien der Gattungen Abies, Chamaecyparis, Ginkgo, Juniperus, Taxus, Thuja, Picea, Pinus und Pseudotsuga.

Damit der Botanische Garten mit genug Saatgut versorgt ist, der auch für die Bereicherung der Pflanzensammlungen notwendig ist, verfügt die dendrologische Abteilung über eine Baumschule, die wie folgt eingeteilt ist:

  • Das Grundstück, auf dem die Pflanzen sich geschlechtlich vermehren können, wobei die Keimung der Samen sowohl in Blumentöpfen als auch in Beeten erfolgen kann;
  • Das Grundstück, auf dem die Pflanzen sich ungeschlechtlich vermehren können (vegetativ), durch Stecklinge, Absenken und Abmoosen;
  • Das Grundstück, auf dem die jungen Pflanzen sich durch Umpflanzung vermehren können, wo die die jungen Pflanzen angebaut werden bis zum Zeitpunkt ihrer Umpflanzung zu ihrem definitiven Mutationsort.


“Alexandru Ioan Cuza” - Universität Jassy

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