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Systematik


Allium obliquumAmygdalus nanaAsphodeline luteaGinkgo bilobaLiriodendron tulipiferaSchivereckia podolicaTanacetum macrophyllum

Lage und Fläche

Die Abteilung Systematik liegt in der Nähe vom Haupttor des Botanischen Gartens, auf der linken Seite, wo auf einer Fläche von rund 4,5 Hektar etwa 700 Taxa wachsen, grasige und holzige Pflanzen arrangiert nach ihrer natürlichen Verwandschaft, in Arten, Gattungen, Ordnungen und Familien.

Beschreibung

Die für diese Abteilung bestimmte Fläche wird von geraden und radialen Alleen durchkreuzt, die sowohl die Besichtigung ermöglichen als auch – durch die Unterscheidung der Ordnungen und der Familien untereinander - eine wissenschafliche (filogenetische) Funktion erfüllen. Eine runde Allee 3 Meter breit trennt die „Dialypetalae“ Ordnungen (mit freien Kronblättern), die gegen Mitte dieser Sektion angebaut sind, von den „Sympetalaen” Ordnungen (mit verwachsenblättriger Blütenkrone), die eher am Rande der Sektion stehen.
Gleich beim Eingang in die Sektion, auf der linken Seite, können zwei Exemplare von Metasequoia gliptostroboides von der Familie Taxodiaceae gesehen werden, die bis 1941, als die chinesischen Studenten Cheng und Hu sie in den Wäldern vom Herzen Chinas entdeckten, nur als fossile Pflanze bekannt war.

BeIm Eingang in die Systematische Sektion stehen auf den drei Seiten einer kleinen rechteckigen Fläche die Büsten der drei ehemaligen Leitfiguren:
  • Prof. dr. Constantin Papp
  • Prof. dr. Constantin Burduja
  • Prof. dr. Emilian Topa
Von hier aus gehen zwei Aleen, über die einigen Thuja occidentalis 'Fastigiata' wachen, die eine weite, mit breiten Cimisir (Buxus sempervirens) und Rosen verzierte Beete umzäunen. Darunter sind auch viele Narzissen (Narcissus poeticus ssp. radiiflorus), die im Frühjahr blühen.
In der Mitte der systematischen Sektion, um ein mit Wasserpflanzen gefülltes Wasserbecken und um ein Auditorium (Bau aus Stein und Holz) herum stehen Vertreter der Familien: Ranunculaceae, Berberidaceae, Sardizabalaceae, Ebenaceae.
Hier gibt es ebenfalls zwei Felsenlandschaften mit seltenen Pflanzen und endemischen Pflanzenarten von Rumänien. Ein im moldauischen Stil gebauter Brunnen bereichert das kulturelle Erbgut der systematischen Abteilung.
Im Rahmen der systematischen Abteilung kann noch Folgendes vorgefunden werden:
  • Vertreter der Familie Oleaceace die durch die Gattungen Ligustrum, Fraxinus und Syringa vertreten ist;
  • Zahlreiche Vertreter der Familie Asteraceae (Compositae);
  • Vertreter der Familie Brassicaceae (Erysimum witmanni, Alyssum borzaeanum und Schivereckia podolica);
  • Die Familie Caryophyllaceae, zu der eine hohe Anzahl von seltenen und geschützte Pflanzenarten gehören, die auf der für diese Familie bestimmten Felsenlandschaft angebaut sind, enthält: Cerastium banaticum, Petrorhagia illyrica und Dianthus tenuifolius;
  • Vertreter der Familien Liliaceae, Poaceae, Fagaceae, Lamiaceae, Scrophulariaceae etc.

Tematik

Mit seinem Thema spricht diese Sektion vor allem Schüler und Studenten an, denen sie das Verständnis der Vielfalt und Einheit der lebenden Welt ermöglicht und vermittelt, und ihnen somit auch hilft, sich eine wissenschaftliche Weltanschauung gegenüber dem Leben zu bilden.

“Alexandru Ioan Cuza” - Universität Jassy

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